Adieu Heimat - Schweizer wandern aus

Appenzell/Hollywood einfach

ADIEU HEIMAT – SCHWEIZER WANDERN AUS begleitet Schweizer auf ihrer Reise in eine neue Welt. Sehen Sie wie wie Urs (25) aus Appenzell (AI) sein Glück als Stuntman in der Traumfabrik Hollywood versucht. Maya (41) und Michel (36) aus Knonau (ZH) haben ganz andere Pläne. Im spanischen Cran Canaria wollen sie sich mit einem Tanzlokal eine neue Existenz aufbauen. Der ehemalige Kung Fu Weltmeister Andy (47) aus Adliswil (ZH) hingegen will mit seiner Frau Carmen (29) und den drei Kindern auf den Philippinen ein neues Leben beginnen.
Die Gründe sind vielfältig, doch eines ist allen gemein: Sie wollen weg aus der Schweiz. ADIEU HEIMAT erzählt drei abenteuerliche Geschichten von Schweizer Auswanderern. Der ehemalige Turner Urs (25) aus Appenzell (AI) macht sich auf nach Los Angeles (USA) um dort hauptberuflich als Stuntman zu arbeiten. Hilfe bekommt er vom erfolgreichen Schweizer Stuntman Oliver Keller, der schon für mehrere Blockbuster wie „Pirates Of The Caribbean“ oder Hitserien wie „24“ gearbeitet hat. Trotz namhafter Hilfe, guten Kontakten und Trainings mit den Besten der Branche findet der mutige Appenzeller nicht auf Anhieb einen Job. Der Traum des talentierten Frischlings droht zu platzen. Denn ohne Job kein Visum und ohne Visum heisst es schon bald wieder „Goodbye California“.

Nicht durch die Luft, sondern übers Tanzparkett wollen Michel (36) und Maya (41) aus Knonau (ZH) schweben. Nach einem gescheiterten Versuch mit einem Wurststand in Ägypten will das Liebespaar nun auf Cran Canaria mit einem Tanzlokal durchstarten. Das Lokal für ihre „Tanzterrasse“ haben die beiden in der Touristenhochburg Playa del Inglés bereits gefunden, doch ohne ein Wort Spanisch und einem wirklichen Plan im Gepäck stossen sie vor so manches Hindernis. Der Stress wegen der bevorstehenden Eröffnung belastet auch das Liebesglück der Beiden. Da fehlt nur noch, dass Kollege Christian, der einzige mit Handwerkererfahrung, nicht zum Umbau der ehemaligen Schwulensauna auftaucht.

Andy (47) aus Adliswil wurde im Jahr 2002 Kung Fu-Weltmeister. Seither hat er einen grossen Traum: Er möchte die Kampfkunst in den Philippinen noch beliebter machen. Seine Frau Carmen (29) und die drei gemeinsamen Kinder Daniel (7), Melanie (5) und Kenji (2) sind bereits in der philippinischen Hauptstadt Manila. Nach zwei Monaten kommt es zum grossen Wiedersehen und Andy ist endlich in der neuen Heimat angekommen. Jetzt heisst es sofort einen festen Job und eine eigene Bleibe zu finden. Andy will den Spezialeinheiten der philippinischen Armee Kampfkunst beibringen und darf ein Probetraining leiten. Doch die Militärs stehen den Ideen des grossgewachsenen Schweizers skeptisch gegenüber. Auch die Haussuche verläuft nicht nach Wunsch. Was sich im Internet wie ein grosses Haus im Dschungel anhört, entpuppt sich in Wirklichkeit als „Ruine im Ghetto“. Doch Andy lernt den philippinischen Kung Fu-Grossmeister Frank Sobrino kennen, der ihm hilft, Lehrvideos zu produzieren und ihm sein Kampfkunstzentrum für Seminare zur Verfügung stellt – Hoffnung am philippinischen Horizont für die Schweizer Familie.