DIE 10 grössten internationalen Hits der Schweiz

Linda Gwerder präsentiert "Die 10 grössten internationalen Hits der Schweiz". Wen wählen die Zuschauerinnen und Zuschauer in der 3+ Rankingshow auf Chartplatz Nummer 1? Es gibt sie, die Musiker, welche den kleinen, überschaulichen Rahmen des heimischen Musikmarktes sprengten und in den Hitparaden weltweit für Furore sorgten. Und zwar nicht erst seit die Walliserin Stefanie Heinzmann mit Nerd-Brille und kräftiger Soul-Stimme bei Stefan Raab den anderen Nachwuchstalenten vor der Sonne stand. Die süsse Sängerin eroberte in der Folge Deutschland und holte sich bei der Echo-Verleihung 2009 den Preis für die Beste Künstlerin in der Kategorie Rock/Pop (national). Im frankophonen Sprachraum staubte sich der Chansonier Stephan Eicher seine Lorbeeren ab. Der Hit "Déjeuner en paix" schaffte es in den französischen Charts bis auf Platz zwei. Unübertroffen ist aber DJ Bobo mit weltweit über 260 Gold- und 28 Platinplatten. Bis in die Mongolei schaffte es der ehemalige Konditor mit seinen Dancefloor-Krachern. Doch reicht das dem Publikum, um den Aargauer auf die vorderen Plätze zu hieven? Linda Gwerder verrät es in ihrer amüsanten Show - mit Unterstützung von zahlreichen Prominenten.

Sie haben entschieden. DIE 10 grössten internationalen Hits der Schweiz:

  1. Yello

    Yello„Electro- Pop made in Switzerland“. Yello, das sind Dieter Meier (Gesang) und Boris Blank (Synthesizer). Zwei Schweizer, die die Welt der elektronischen Musik massgebend mitgestaltet haben. Yello versteht sich nicht „nur“ als Band sondern ebenfalls als Künstlerprojekt. Das Erstellen der Musikvideos nehmen sie stets selbst in die Hand. 1980 führt sie ihr Weg in die USA, wo sie prompt einen Plattenvertrag erhalten. Yello gefällt – ihre Musik wird für mehrere Filmproduktionen verwendet – unter anderem für „The Simpsons“. Oh Yeah!

  2. Krokus

    KrokusGetreu dem Motto „Zu viele Köche verderben den Brei“ ist Krokus höchst wahrscheinlich aufgrund der etlichen Besetzungswechsel zu Grunde gegangen. Daraus lässt sich schliessen, dass die Band-Geschichte ziemlich kompliziert ist – ist sie auch. Nur soviel: Die Schweizer Rock-Band erreichte in den USA Platinstatus und erhielt in Tennessee die Ehrenbürgerschaft. Seit Februar 2009 sind Krokus bei Sony Music unter Vertrag und steuern mit „Live For The Action“ den offiziellen Song zur Eishockey-WM 2009 bei.

  3. DJ Bobo

    DJ BoboIn nur zehn Tagen komponiert, anschliessend ein Welthit. Als es dazumal darum ging, einen Song für eine spanische Coca Cola-Werbung zu produzieren, hätte wohl niemand damit gerechnet, dass genau dieser Song abräumt. „Chihuahua“, Diamant dafür gabs in Frankreich, in etlichen anderen Ländern erreichte die Single Platin- respektive Gold-Status. René Baumann alias DJ Bobo, zehn Mal mit dem World Music Award „World‘s best selling Swiss Artist“ ausgezeichnet, geht locker als Micheal Jackson der Schweiz durch. Vom Bäckerlehrling zum Schweizer Gigastar – eine beachtliche Karriere.

  4. Minstrels

    Minstrels„Grüezi wohl, Frau Stirnimaa!“ sagten die Minstrels im Jahr 1969 zur ganzen Welt und verdrängten in der Schweiz sogar die Beatles von der Poleposition. Die Hymne des langhaarigen Schweizer Musiktrios wurde in rund 27 Ländern veröffentlicht, darunter Japan und Kuba. Es existiert sogar eine japanische Version des Songs, auch wenn die Japaner kein Wort des Gesungenen verstehen. Die Plattenfirma, welche die Truppe mit ihrem Ulkliedli zu Beginn abgelehnt hat, wird sich im Nachhinein grün und blau geärgert haben – zu Recht.

  5. Stefanie Heinzmann

    Stefanie HeinzmannWie ein Märchen liest sich der Werdegang der Stefanie Heinzmann. Von ihrem Bruder bei Stefan Raabs Casting Show „SSDSDSSWEMUGABRTLAD" angemeldet, räumt die Walliserin an dergleichen ab und geht als Siegerin hervor - als erste Schweizerin in einer deutschen Casting Show. Sie unterschreibt ihren ersten Plattenvertrag und landet mit ihrer Singleauskopplung „My Man Is A Mean Man“ einen Riesenhit. Gold in Deutschland, Doppel-Platin in der Schweiz. Ihr Album „Masterplan“ trifft ebenfalls den Geschmack der Fans und wird auf Platz 1 der Schweizer Charts katapultiert.

  6. Stephan Eicher

    Stephan EicherDer Schweizer (Rock-)Chansonnier sing Lieder auf Französisch, Deutsch, Italienisch und Schweizerdeutsch. Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum in den 1980-er Jahren mit der Chartsingle „Eisbär“, welche er mit seinem Bruder aufnahm. Seine Vorliebe für französische Chansons à la Jacques Dutronc, Serge Gainsbourg und Antoine prägte seine folgenden Solo-Veröffentlichungen. Seine ersten zwei Alben wurden von Stephan Eicher nahezu im Alleingang eingespielt. Das erste Live-Album entstand im Rahmen einer Welttournee, welche ihn unter anderem auch auf den amerikanischen Kontinent führte.

  7. Double

    DoubleDie Wege des Felix Haug und Kurt Maloo kreuzten sich im Jahr 1981. Zu Beginn wird ein dritter Mann ins Boot geholt, man beschliesst als Trio „Ping Pong“ in die Musikwelt einzusteigen. Schnell merken Haug und Maloo, dass sie als Duo den gemeinsamen, musikalischen Vorlieben gerechter würden und gründen die Band „Double“. Der Durchbruch kam schlussendlich 1985 mit dem Song „The Captain Of Her Heart“, welcher sogar auf anderen Kontinenten Top 20-Platzierungen erzielte. Leider war es ihnen nicht möglich, an den Erfolg anzuknüpfen, die Band löste sich 1989 auf.

  8. Peter, Sue & Marc

    Peter, Sue & MarcDen internationalen Durchbruch schaffte das Trio, bestehend aus Peter Reber, Sue Schell und Marc Dietrich, mit dem Erreichen des vierten Platzes am Eurovision Song Contest 1976. Mit der im gleichen Jahr veröffentlichten Single „Cindy“ schafften sie ihren grössten Hit weltweit. Selbst in Südafrika landet die Single in den Top Ten. Insgesamt nehmen Peter, Sue & Marc vier Mal am europäischen Musikwettbewerb teil, geben über tausend Konzerte und treten in Hunderten von TV-Shows auf. 1981 löst sich die Band auf und gibt im gleichen Jahr an Silvester ihr letztes Konzert.

  9. Andreas Vollenweider

    Andreas VollenweiderAls Sohn eines führenden Organisten Europas lag Andreas Vollenweider bereits bei der Geburt das Gespür für Musik im Blut. Jedoch erst beim vierten Anlauf will es mit dem internationalen Durchbruch klappen, und so platziert sich sein Album „White Winds“ sogar in den amerikanischen Charts. Zwei Jahre später erscheint „Down To The Moon“, womit er an alte Erfolge anknüpfen kann, es über eine Million Mal verkauft und 1987 als erster Schweizer einen Grammy in Empfang nehmen darf.

  10. Céline Dion

    Céline Dion„Ne partez pas sans moi“ - wer könnte den Auftritt der Kanadierin im Jahr 1988 vergessen? Celine Dion singt für die Schweiz am Eurovision Song Contest in Dublin und gewinnt. Der Text zum Song stammt von keiner geringeren als unserer Nella Martinetti. Der Sieg bringt ihr den Durchbruch in Europa. In den USA kannte sie hingegen praktisch niemand, dies wird wahrscheinlich auf ihre rein französisch-sprachigen Songtexte zurückzuführen sein. Man änderte dies, und mit dem Titel „The Power Of Love“ wurde sie endgültig zum Weltstar. Nach einer kurzen Auszeit im Jahr 2001, erschien sie 2002 mit ihrer geballten Stimme zurück auf der Weltbühne.