DIE 10 nervigsten Schweizer

Linda Gwerder präsentiert "DIE 10 nervigsten Schweizer". Wen möchten die Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem ersten Platz der 3+ Ranking-Show sehen? Vom Nichtleistungsprominenten bis zum Nationalrat - es können nicht alle Stars gleich beliebt sein. Liegt es an ihrer Art oder der permanenten Medienpräsenz, dass es einem Grossteil der Schweizer Bevölkerung den Nuggi raus haut, wenn sie jeweils auftreten? Vincent Raven und sein Rabe nehmen nicht einmal mehr die anderen Schweizer Magier wirklich ernst, geschweige denn das Publikum. Über die listigen Aktivitäten von SVP-Politiker Christoph Mörgeli innerhalb und ausserhalb des Parlaments diskutiert man über alle Parteigrenzen hinweg. Die oft erfolglosen Angriffe auf die Hitparaden des italienisch-stämmigen Sängers Piero Esteriore gehören in den Augen vieler gestoppt. Doch welcher Promi nervt die Schweizer nun wirklich am allermeisten? Linda Gwerder verrät es in ihrer amüsanten, nicht ganz ernst gemeinten Show - mit Unterstützung von zahlreichen Prominenten.

Sie haben entschieden. DIE 10 nervigsten Schweizer:

  1. Die Deutschen

    Die DeutschenAuf die Frage, warum wir es mit den Deutschen nicht können, ist nicht so leicht eine Antwort zu finden. Ist es, weil sie uns die gut bezahlten Arbeitsplätze wegschnappen? Ist es, weil sie uns immer eine Nasenlänge voraus sind und sich die schönsten Schweizer Frauen unter den Nagel reissen? Ist uns ihre nicht vorhandene Zurückhaltung oder ihre Vorliebe für Statussymbole zu viel? Oder ist es am Ende die Invasion der Schnäppchenjäger mit ihrem Motto „Geiz ist geil“?

  2. Mike Shiva

    Mike ShivaSeit seinem 15. Lebensjahr betreibt Michel Wehner alias Mike Shiva eine Praxis in Basel und berät seine Kunden spirituell. Schon der kleine Mike wurde mit hellseherischen Fähigkeiten beglückt. Durch einen kleinen Unfall während seiner Jugend hat er den Draht zur „höheren Macht“ erhalten. Bekannt wurde Shiva, was soviel wie „der Zerstörer“ bedeutet, vor allem durch seine eigene Beratungs-Sendung im Fernsehen. Seine Dienste bietet er über mehrere kostenpflichtige Mehrwertdienstnummern an - ein kluger Geschäftszug, Herr Shiva.

  3. DJ Bobo

    DJ BoboVom Bäckerlehrling zum Superstar – was für ein Werdegang. Was DJ Bobo geschafft hat, davon können viele träumen. Sein Stil hat sich seit seinem ersten Nummer 1 – Hit 1993 nicht wirklich verändert. Der immer gleiche Rhythmus, dieselben Tanzeinlagen, die übertriebene Bühnenshow – das ist sein Erfolgsrezept. Einzig im Halbfinale des Eurovision Song Contests 2007 scheint er mit der Masche nicht anzukommen, er scheiterte. Dafür hat die halbe Welt ihre Hüften zum Song „Chihuahua“ geschwungen und ihn somit zum erfolgreichsten des Jahres 2003 gemacht.

  4. Piero Esteriore

    Piero EsterioreKeiner konnte es glauben, als der heissblütige Sizilianer 2004 nicht Music Star wurde. Er war doch so siegessicher. Doch Piero wäre nicht Piero, wenn er sich so leicht unterkriegen lassen würde. Noch im gleichen Jahr tritt er mit dem Titel „Celebrate!“ beim Eurovision Song Contest auf. Die Truppe schied bereits im Halbfinale ohne einen einzigen Punkt aus. Langsam wurde es ihm zu viel – da war die „Blick-Attacke“ auf seine Familie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Esteriore fuhr 2007 mit seinem Auto in das Ringier-Hauptgebäude in Zürich.

  5. Christoph Mörgeli

    Christoph MörgeliDie Ansichten des SVP-Politikers aus seiner Weltwoche-Kolumne polarisieren. Seine Auftritte in der Sendung „SonnTalk“ auf dem Lokalsender TeleZüri ebenso. Protegiert wird er von Alt-Bundesrat Christoph Blocher. Der Herrliberger und der dem äusseren, rechten Flügel zugeordnete Mörgeli sind gut befreundet. So gut, dass Blocher sogar Götti eines Mörgeli-Sohnes werden durfte. Im Dezember 2008 schockierte die Nachricht über Mörgelis Autounfall die Bevölkerung. Nach einem kurzen Spitalaufenthalt erscheint der Zürcher mit gewohntem Biss zurück auf der Bildfläche und macht weiter nach dem Motto „Alles oder nüt“.

  6. Göla

    Göla„Nie mehr Mundart…“ verkündete Gölä und verabschiedete sich 2002 von den Fans des Schweizer Dialekts. Dies alles nachdem er 1998 sein erfolgreiches Debütalbum „Uf u dervo“ veröffentlichte und mit über 250‘000 verkauften Exemplaren und einer fünffachen Platin-Auszeichnung Schweizer Musikgeschichte schrieb. Die Songs in Englischer Sprache konnten nicht an die alten Erfolge anknüpfen, so ist Gölä, der sich zwischenzeitlich „Burn“ nannte, wieder beim altbewährten Schweizerdeutsch angekommen. Vielen Dank!

  7. Vincent Raven

    Vincent RavenBekannt wurde Vincent Raven durch die deutschsprachige Version von „The next Uri Geller“ 2008. Der Schweizer Zauberkünstler gewann die Castingshow, indem er dem Publikum mit seinen Kolkraben-Auftritten imponierte. Besagte Rabendame fand Raven in einem Fischernetz gefangen und merkte sofort, dass sie eine tiefe Seelenverwandtschaft verbindet. Ein Dreamteam sozusagen. Ebenfalls probierte sich Raven als Musiker. Im Siegesjahr veröffentlichte er den Techno-Song „Prophezeiung“, welcher sich leider keine Charts-Platzierung ergattern konnte.

  8. Micheline Calmy-Rey

    Micheline Calmy-ReyAllein aufgrund ihrer optischen Erscheinung hat man 2002, als Frau Calmy-Rey zur Bundesrätin gewählt wurde, auf frischen Wind in Bundes-Bern gehofft. Der Wunsch sollte in Erfüllung gehen – seit gut sieben Jahren „unterhält“ sie uns mit ihren „Spässchen“. Besonders gut in Erinnerung dürfte uns ihr Besuch in der iranischen Hauptstadt Teheran sein, als sie, gemäss ihrer Aussage, sich an die örtlichen Gesetze anpasste und ein Kopftuch trug. Klar ist, die Meinungen driften bei Madame Calmy-Rey-Politik auseinander. Sympathisch oder nicht sympathisch – ihre Linie zieht sie durch.

  9. Murat und Hakan Yakin

    Murat und Hakan YakinMurat und Hakan, das doppelte Lottchen des Schweizer Fussballs. Der jüngere Hakan ist die Primadonna und Murat der eitle Pfau. Hakan beglückt den Verein Al Gharafa aus dem Wüstenstaat Doha mit seinen Fussballkünsten, während Murat seine Co-Trainer-Qualitäten beim Grasshoppers-Club Zürich zum Besten gibt. Murat ist mit der Schweizerin Anja Müller liiert. Hakan hält sich, was das Privatleben angeht, eher im Hintergrund. Doch ab und zu sickert auch da mal was durch: Gerade hat ein Vaterschaftstest ergeben, dass Hakan Vater von zwei unehelichen Zwillingen geworden ist. Herzliche Gratulation!

  10. Uriella

    UriellaEine Reise in die Irrungen und Wirrungen der geistigen Welt - mit dem Engel Uriella. Nach einem Reitunfall 1973, bei welchem sich Uriella Kopfverletzungen zuzog, behauptete sie, sie sei „hellsehend“. Und was machen Hellseher, die nicht auf den Kopf gefallen sind? Genau, sie gründen eine neureligiöse Bewegung. Fiat Lux in diesem Fall. Zusammen mit ihrem Mann, dem ehemaligen Kosmetikverkäufer Icordo, versteht sie sich als „Sprachrohr Gottes“. Weltuntergangs-Prophezeiungen zufolge sollte für uns im August 1998 das letzte Stündchen geschlagen haben. Zum Glück bewahrheitete sich diese Orakelei nicht, und wir dürfen uns auf weitere Geschichten aus der wundersamen Welt der Uriella freuen.