Fähnlein der sieben Aufrechten

Die Filmgeschichte spielt in einem kleinen Bergdorf in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nach dem Sonderbundskrieg, in welchem die aufständischen Innerschweizer Katholiken von den Protestanten blutig niedergeschlagen wurden, bekam die Schweiz nicht nur eine Bundesverfassung und eine einheitliche Armee, sondern es wurde erstmals auch der freie, überkantonale Personen- und Geschäftsverkehr möglich. Die Ausgangslage der Filmgeschichte hat viele Parallelen zur heutigen, politischen Diskussion und deshalb auch nichts von ihrer Aktualität eingebüsst. Hermine (Kisha), die Tochter des reichen Geschäftsmannes Frymann (Paul Eggenschwiler), kehrt nach einem langen Welschlandaufenthalt nach Hause zurück und soll auf Wunsch ihres Vaters die Ehe mit dem reichen Geschäftsmann Ruckstuhl (Erich Vock) aus Zürich eingehen. Frymann plant mit Ruckstuhl im Dorf ein grosses Bauprojekt, welches er nur mit dessen Hilfe finanzieren kann. Der Plan scheint perfekt: Geld gegen Liebe. Doch Frymann hat nicht mit Karl (Fabien Rohrer) gerechnet, dem Sohn eines verarmten Schneiders (Urs Bihler), der seit Generationen in der Schuld der Familie Frymann steht. Karl und Hermine verbindet eine unschuldige Jugendliebe, der Karl noch immer heimlich nachtrauert. Hermine, die zwischen den Interessen ihres Vaters, dem eleganten Zürcher Lebemann und ihrer alten Jugendliebe steht, kann sich nicht entscheiden. Erst als sich der junge Karl aus dem Schatten seines Vaters löst und langsam erwachsen wird, vermag er auch die Liebe von Hermine zu gewinnen.
Sendedaten: 
Freitag, 15. Dezember 2017 - 1:00

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